ROHSTOFF NEWS

14:32 | 18.06.2021
Ausverkauf an den Rohstoffmärkten erfasste auch die Agrarmärkte

Die Preise für Mais und Sojabohnen gaben gestern um jeweils fast 7% nach.
Der Zuckerpreis lag Ende letzter Woche noch bei 17,6 US-Cent je Pfund. Inzwischen gab der Preis für Rohzucker im Juli-Kontrakt an der Börse in New York auf 16,7 US-Cent nach. Nach Einschätzung des Handelshauses Czarnikow (von Anfang der Woche) wird in der laufenden Saison 2020/21 ein Überschuss von 2,7 Mio. Tonnen bestehen, dem in 2021/22 ein weiterer Überschuss von 1,5 Mio. Tonnen folgen soll. Dies ist hauptsächlich auf die voraussichtlich hohe Produktion in Indien zurückzuführen. Dort ist der diesjährige Monsun wieder reichlich und auch früh, was sich günstig auf die Wachstumsbedingungen des Zuckerrohrs für die nächste Saison auswirkt. Bezüglich der weltweiten Bilanz sind die Einschätzungen unterschiedlich. IHS Markit erwartet zum Ende der aktuellen Saison 2020/21 ein Defizit von 3 Mio. Tonnen, in der Gesamtsaison 2020/21 Exporte Indiens von etwa 7 Mio. Tonnen. Für 2021/22 erwartet auch IHS Markit einen Überschuss am globalen Zuckermarkt. Diesen schätzt IHS Markit nur etwa halb so hoch wie Czarnikow. Die Nachfrage soll 2021/22 kräftig steigen, so dass die höhere Weltproduktion größtenteils absorbiert wird. Hinsichtlich Brasilien besteht weiter Unsicherheit. Der Zuckerindustrievereinigung Unica zufolge war in der zweiten Maihälfte die Zuckerproduktion unerwartet hoch, nun gibt es dort die benötigten Niederschläge. Auch für Thailand ist eine wieder feuchtere Phase vorhergesagt.


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