ROHSTOFF NEWS

15:13 | 13.12.2019
Brentölpreis nahe 65 USD je Barrel

Der Ölpreis sollte von der Risikobereitschaft der Finanzanleger profitieren. Die USA und China haben sich letzte Nacht auf ein „Phase-1-Abkommen“ im Handelsstreit geeinigt, die Stimmung in der Wirtschaft verbessert sich. Nach Einschätzung der IEA dürften 75% des diesjährigen Ölnachfragewachstums auf China entfallen. Die OECD-Nachfrage dagegen soll um 75 Tsd. Barrel täglich ggü. Vj. gesunken sein. In 2020 erwartet die IEA ein Welt-Nachfragewachstum von 1,2 Mio. Barrel täglich, das diesjährige liegt bei 1 Mio. Barrel. Der Markt scheint zu ignorieren, dass der entscheidende Faktor in der mittelfristigen Perspektive die Angebotsentwicklung bleiben wird. In 2020 dürfte das Nicht-OPEC-Angebot um 2,1 Mio. Barrel steigen, selbst dann, wenn sich Brasilien der OPEC+ anschließen und sein Angebot drosseln sollte. So besteht weiterhin das Risiko eines enormen Überangebots im 1. Halbjahr. Im Hinblick auf den jüngsten Preisanstieg könnte das Nicht-OPEC-Angebot sogar noch stärker steigen und die Förderdisziplin innerhalb der OPEC+ in Frage stellen.


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