ROHSTOFF NEWS

15:27 | 10.07.2020
Deutliche Abwärtsrevision bei der US-Maisernte zu erwarten

Heute erscheint der WASDE-Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA). Wie eine Reuters-Umfrage ergab, dürfte dabei die Prognose für die US-Maisernte 2020/21 um 1 Mrd. auf rund 15 Mrd. Scheffel gesenkt werden. Dadurch würden sich die bisher prognostizierten 406 Mio. Tonnen auf 382 Mio. Tonnen verringern.
Bei Sojabohnen ist die Anbaufläche mit 83,8 Mio. Morgen geringfügig größer als zunächst geplant, so dürfte die Ernteschätzung ebenfalls etwas höher ausfallen.
Bei Weizen erwarten die Analysten im Durchschnitt eine kleine Kürzung der Ernteerwartung aufgrund der tatsächlichen etwas kleineren Fläche als erwartet und des Zustands der Winterweizenpflanzen.
Bei US-Mais und Weizen lagen die gemeldeten Bestände Ende Juni höher als gedacht, deshalb ist hier eine entsprechende Aufwärtskorrektur bei den Zahlen für das jeweilige Saisonende 2019/20 zu erwarten. Diese dürfte sich auch in den globalen Zahlen zu den Endbeständen widerspiegeln. Jedoch dürften aufgrund der sehr viel kleineren US-Ernte die Maisendbestände 2020/21 deutlich niedriger angesetzt werden. Auch die globalen Mais-Endbestände dürften dann deutlich niedriger veranschlagt werden. Bei Weizen und Sojabohnen werden nur geringfügige Anpassungen erwartet.


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