ROHSTOFF NEWS

14:08 | 02.12.2021
Keine nachhaltige Erholung der Ölpreise

Heute Morgen steigt Brent auf 70 USD je Barrel, WTI auf 66,5 USD. Gestern beendete Brent den Handel mit einem Minus von mehr als 2%, was teilweise auf den Kontraktwechsel zurückzuführen war. WTI schloss mit einem Minus von knapp 1%. Auslöser war die Besorgnis bezüglich der Virusvariante Omikron. Zudem stiegen dem US-Energieministerium zufolge die US-Benzinlagerbestände in der letzten Woche um 4 Mio. Barrel, zurückzuführen auf einen spürbaren Rückgang der Benzinnachfrage. Heute steht eine Entscheidung der OPEC+ an. Die bislang geplante Produktionsausweitung im Januar um 400 Tsd. Barrel pro Tag würde wohl die Preise weiter abrutschen lassen. Nötig wäre, dass die OPEC+ die geplante Produktionserhöhung für mindestens einen Monat aussetzt. Eine Produktionskürzung ist wenig wahrscheinlich.
EU-Emissionshandel
Die Preise im EU-Emissionshandel stiegen seit Anfang November um 35%. Gestern markierte der nächstfällige Dezember-Kontrakt bei 78,5 EUR je Tonne ein neues Rekordhoch.
Gas
Die europäischen Gaspreise geben weiterhin kaum nach. Angesichts der unterdurchschnittlichen Temperaturen bleibt die Lage am europäischen Gasmarkt angespannt. In den USA dagegen gab der Preis für Henry Hub auch aufgrund überdurchschnittlicher Temperaturen seit letztem Freitag um gut 1,2 USD auf 4,2 USD je mmBtu nach.


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