ROHSTOFF NEWS

14:20 | 18.09.2020
Metallmärkte meist im Angebotsüberschuss

Dem World Bureau of Metal Statistics (WBMS) zufolge bestand in den ersten sieben Monaten des Jahres an den Metallmärkten zumeist eine Überversorgung. Am globalen Aluminiummarkt bestand dem WBMS zufolge ein Angebotsüberschuss von 1,15 Mio. Tonnen, bei Zink von 210 Tsd. Tonnen. Am globalen Bleimarkt war das Angebot um 72 Tsd. Tonnen höher als die Nachfrage und bei Nickel um 33 Tsd. Tonnen. Der globale Kupfermarkt dagegen befand sich in diesem Zeitraum mit 229 Tsd. Tonnen im Defizit. Für Zinn weist WBMS ein Defizit in Höhe von 18,5 Tsd. Tonnen aus. Die International Study Groups werden nächste Woche ihre neuen Monatsdaten veröffentlichen. Nach den Produktionsdaten für Aluminium und Stahl hat das Nationale Statistikbüro (NBS) gestern mit Daten für Kupfer, Zink und Blei nachgelegt. Demnach kam es im Vorjahresvergleich im August bei der Produktion dieser Metalle zu einem deutlichen Anstieg zur jeweils bislang größten Menge in einem Monat. Die Kupferproduktion erreichte dabei mit knapp 900 Tsd. Tonnen fast ihr im Dezember verzeichnetes Rekordhoch. Auch die Bleiproduktion hat sich ihrem Rekordhoch genähert. Diese sehr hohen Produktionsraten sollten für eine gute Versorgung der chinesischen Metallmärkte sprechen. Auch auf globaler Ebene sollten große Angebotssorgen nicht gerechtfertigt sein.


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