ROHSTOFF NEWS

15:23 | 26.02.2021
Neue IGC-Prognosen fast unverändert

Die gestern vom Internationalen Getreiderat IGC veröffentlichten Prognosen blieben gegenüber dem Vormonat fast unverändert. Bei Mais und Sojabohnen werden nach wie vor Marktdefizite in der Saison 2020/21 von 29 Mio. bzw. 6 Mio. Tonnen erwartet. Bei Weizen wurden die Ernten in Australien und Kasachstan jeweils um 2 Mio. Tonnen nach oben revidiert, die Ernte in Russland um knapp 1 Mio. Tonnen. So soll die globale Produktion nun rekordhohe 773 Mio. Tonnen betragen. Der globale Verbrauch wird jetzt ebenfalls höher angesetzt. So sollen die globalen Endbestände um 16 Mio. Tonnen steigen. Der Lageraufbau ist auf China und Indien konzentriert, in den Hauptexportländern stagnieren die Bestände. Im Ausblick auf 2021/22 bleibt der IGC bei seiner Erwartung einer um 2% steigenden globalen Weizenproduktion auf 790 Mio. Tonnen. Insbesondere in Europa, aber auch in Indien und Nordafrika sollen die Ernten höher ausfallen. Gleichzeitig steigt der Verbrauch. Die globalen Weizenbestände Ende 2021/22 sollen dennoch einen neuen Rekord erreichen. Der Anstieg soll weitgehend auf China und Indien begrenzt sein. Bei Sojabohnen geht der IGC für 2021/22 davon aus, dass es zu einer weltweiten Flächenausdehnung um 5% auf einen neuen Höchststand kommen wird. Besonders stark soll die Ausweitung in den USA sein. Infolge könnte die Produktion höher ausfallen. Produktionsschätzungen legte der IGC noch nicht vor. Aktuell sind die US-Bestände niedrig. Die brasilianische Ernte 2020/21 wird durch starke Niederschläge verzögert. Infolge dessen stieg der Sojabohnenpreis gestern zwischenzeitlich auf 1.445 US-Cent je Scheffel, was einem 6¾-Jahreshoch entspricht. Danach kam es zu einer Korrektur. Heute handelt der Preis wieder unter 1.400 US-Cent.


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