ROHSTOFF NEWS

15:24 | 30.11.2020
Ölpreise unter Druck

Die Ölpreise geben nach, WTI auf 44,5 USD und Brent auf unter 47 USD je Barrel. Dem unterstützenden Makro-Umfeld mit dem schwachen USD und guten Wirtschaftsdaten aus China stehen belastende ölspezifische Nachrichten entgegen. Im Vorfeld des heutigen Treffens der OPEC+ kam es nicht zu einer Einigung. Allerdings geht der Ölmarkt von einer Beibehaltung der derzeitigen Produktionskürzungen für mindestens weitere drei Monate aus. Sollte sich die Annahme der Marktteilnehmer nicht bewahrheiten, könnte die als Alternative gehandelte langsamere Erhöhung der Produktion die Stimmung und die Preise stärker belasten. Die optimistische Stimmung der Anleger zeigt sich in den Positionierungsdaten. An der ICE erhöhten sich in der Woche zum 24. November die Netto-Long-Positionen der Großanleger bei Brent um fast 30%. Die CFTC-Daten für die US-Terminmärkte werden (verzögert wegen Thanksgiving) erst heute Abend vermeldet. Auch die Nachrichten auf der Angebotsseite sind eher preisbelastend. So erhöht sich die Produktion in Libyen immer weiter und in den USA hat die Anzahl der aktiven Ölbohrungen in der letzten Woche den höchsten Stand seit Mitte Mai erreicht.


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