ROHSTOFF NEWS

15:11 | 28.01.2020
Preise für Agrarprodukte im Abwärtstrend – Starker Preisrückgang bei Kaffee Arabica

Die meisten Agrarpreise geben nach, hauptsächlich im Zuge der Unsicherheit über die Auswirkungen des sich weiter ausbreitenden Coronavirus und der Umsetzung des sino-amerikanischen “Phase-1-Abkommens”. China ist ein wichtiges Abnehmerland. Bislang gibt es noch keine Meldungen über nennenswerte chinesische Käufe in den USA. Zuletzt hatte China Weizen in Australien, Kanada und Frankreich gekauft, um seine zugesagten Importquoten im Rahmen seiner WTO-Mitgliedschaft zu erfüllen.
Besonders stark gab gestern der Preis für Kaffee Arabica (- 3,2% auf 106,6 US-Cent je Pfund) nach. Der Blick der Marktteilnehmer ist wohl auf die voraussichtlich hohe Kaffeeernte in Brasilien gerichtet. Nach Einschätzung der Prognosebehörde Conab dürfte der bisherige Rekord aus dem vorletzten Jahr nur knapp verfehlt werden. Conab prognostiziert einen Anstieg der Arabica-Produktion um bis zu 34% ggü. Vj..


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