ROHSTOFF NEWS

14:32 | 18.09.2020
Sojabohnenpreis erreicht ein 28-Monatshoch

Heute stieg der meistgehandelte Terminkontrakt (Fälligkeit November) auf 1.040 US-Cent je Scheffel, was dem höchsten Niveau seit Mai 2018 (Beginn des sino-amerikanischen Handelskonflikts) entspricht. Seit Wochenbeginn ist ein Plus auf 4,5% zu verzeichnen, seit Mitte August von 20%. Zurückzuführen ist der Preisanstieg auf das anhaltend hohe chinesische Kaufinteresse. In den wöchentlichen Exportstatistiken des USDA entfielen 60% der in der letzten Berichtswoche gemeldeten Verkäufe in Höhe von 2,5 Mio. Tonnen sowie 1,1 Mio. Tonnen der tatsächlichen Exporte auf China.
Im Fahrwasser von Sojabohnen kam es auch bei Mais zu einem deutlichen Preisanstieg. Hier stieg der Preis am Morgen auf 380 US-Cent je Scheffel. Die Nachfrage aus China ist auch hier hoch. Von den in der letzten Berichtswoche vom USDA gemeldeten Exportverkäufen in Höhe von 1,6 Mio. Tonnen entfielen knapp 360 Tsd. Tonnen auf China.
Der Preis für Baumwolle konnte vom großen chinesischen Kauf von 440 Tsd. Ballen nicht mehr zusätzlich profitieren.
Der Weizenpreis an der CBOT stieg gestern um knapp 3% auf rund 560 US-Cent je Scheffel, in Paris auf 192 EUR je Tonne (5-Monatshoch). Grund ist hier weniger das Kaufinteresse aus China, sondern die anhaltende Trockenheit in Frankreich und in der Schwarzmeerregion vor der Aussaat des Winterweizens für die kommende Saison.


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