ROHSTOFF NEWS

15:12 | 21.10.2019
Voraussichtlich höhere Bearbeitungsgebühren für Zink im nächsten Jahr

Der Rückgang des chinesischen BIP-Wachstums im 3. Quartal war bereits in den Preisen vorweggenommen, so kam es nicht zu einem Preisdruck. Die chinesische Regierung rechnet damit, dass das dortige Wirtschaftswachstum auch in den kommenden Quartalen nicht über 6% p.a. steigt. So sind Stützungsmaßnahmen zu erwarten. Eine Stabilisierung des Wachstums dürfte auch die Metallpreise stabilisieren.
In der nächsten Woche findet in London die LME Week (wichtigstes Treffens der Metallbranche) statt. Im Vorfeld dessen sollen in dieser Woche im Rahmen der jeweiligen sog. Study Group-Konferenzen vorläufige Prognosen für das nächste Jahr vorgelegt werden. Auch sollen Gespräche über die Bearbeitungs- und Raffineriegebühren (TC/RC) stattfinden. Bei Zink ist die Verfügbarkeit von Konzentrat hoch, so ist mit einem starken Anstieg der Bearbeitungsgebühren seitens der Schmelzer zu rechnen. Bei den Spot-Bearbeitungsgebühren kam es unlängst zu einem Anstieg auf über 285 USD je Tonne. Für dieses Jahr lag die Benchmark bei 245 USD je Tonne. Es ist damit zu rechnen, dass sich die hohen Gebühren, die sich entsprechend auf die Profitabilität der Minenunternehmen auswirken, eine weitere Produktionsausweitung bremsen werden.


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