ROHSTOFF NEWS

15:47 | 03.12.2021
Weiterer Anstieg der Nahrungsmittelpreise auf ein 10-Jahreshoch

Nach Angaben der Welternährungsorganisation FAO erfolgte im November ein weiterer Anstieg der weltweiten Nahrungsmittelpreise auf ein 10-Jahreshoch. Der von der FAO erhobene Preisindex lag bei durchschnittlich 134,4 Punkten (Vm. 132,8). Höher war er zuletzt im Juni 2011. Im Vorjahresvergleich stieg der Index um 27,3%. Eine wesentliche Rolle dabei spielte Zucker (+ 40% ggü. Vj.), was die FAO hauptsächlich mit höheren Ethanolpreisen begründet. Die Getreidepreise trugen ebenfalls zum starken Preisanstieg bei. Diese stiegen im November um 3,1% ggü. Vm. bzw. um 23,2% ggü. Vj.. Hier zeigte sich der Preisanstieg besonders bei Weizen, wo das höchste Preisniveau seit Mai 2011 erreicht wurde. Die FAO begründet dies mit den saisonal unüblichen Niederschlägen in Australien und Unsicherheit hinsichtlich möglicher Änderungen bei der russischen Exportpolitik. Der stärkste Preisanstieg im Monatsvergleich war bei Milchprodukten (+ 3,4%) zu verzeichnen. Lediglich die Preise für Fleisch (-0,9%) und Pflanzenöle (-0,3%) gingen im Monatsvergleich zurück.
Die Prognose für die globale Getreideproduktion 2021 wurde von der FAO leicht auf 2,791 Mrd. Tonnen gesenkt, was aber noch immer einem Rekordniveau entspricht. Der globale Getreideverbrauch soll um 1,7% auf 2,810 Mrd. Tonnen steigen. Somit weist der globale Getreidemarkt ein Angebotsdefizit auf. Die globalen Getreidelagerbestände sollen Ende 2021/22 bei 822 Mio. Tonnen (- 0,7% ggü. Vj.) liegen.


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